Statistiken zum Glücksspiel
- Umsätze auf dem legalen Glücksspiel-Markt in Deutschland (in Mio. Euro)
- "Grauer" und "Schwarzer Markt"
- Von der Antike bis zur Regulierung: Die Geschichte des Glücksspiels geht weiter
- 15,0 % der Bevölkerung haben mindestens eine Person in ihrem Umfeld, für die das Wetten oder Spielen um Geld zu einer Belastung oder einem Problem geworden ist.
- Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen
Sportwetten haben mit einem Nettoverlust von 2 Milliarden Euro ebenfalls noch einen Anteil von über 14 %. Darin gaben über 36 Prozent der Befragten an, in den zwölf Monaten vor der Befragung mindestens einmal gespielt zu haben.
Umsätze auf dem legalen Glücksspiel-Markt in Deutschland (in Mio. Euro)
Einer gewissen Stagnation über wenige Jahre folgte coronabedingt im Jahr 2020 ein kleiner Einbruch (- 10,0 % im Vergleich zu 2019), wobei schon 2021 das Niveau von 2019 wieder übertroffen wurde. Seither sind die Umsätze nochmal deutlich angestiegen. Die Spielverluste der Glücksspielenden auf dem legalen Glücksspielmarkt betrugen laut der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) im Jahr 2024 insgesamt 14,4 Milliarden Euro. Die Abbildung unten zeigt die Entwicklung des Umsatzes des legalen Glücksspielmarktes in Deutschland zwischen 2000 und 2023 sowie die Nettospielverluste der Glücksspielenden im Jahr 2024. Die hier verwendeten Zahlen zum Umsatz sind dem jährlich erscheinenden "Jahrbuch Sucht" der Deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e.V.
Unsere Spielehersteller
Das aktuelle cas online casino deutschland mit auszahlung Kapitel zum Thema Glücksspiel kann hier abgerufen werden. Als Datenquellen zur Berechnung des Gesamtumsatzes aus legalem Glücksspiel dienen Daten der Archiv- und Informationsstelle der deutschen Lotto- und Toto-Unternehmen, des Instituts für Wirtschaftsforschung sowie der Gemeinsamen Geschäftsstelle Glücksspiel. Die Gemeinsame Glücksspielbehörde der Länder (GGL) ist eine staatliche Aufsichtsbehörde, die den Online-Glücksspielmarkt in Deutschland reguliert. Sie wurde im Zuge des Glücksspielstaatsvertrages 2021 gegründet. Dabei werden länderübergreifend Glücksspielangebote im Internet geprüft, Genehmigungen erteilt und dafür gesorgt, dass die erlaubten Glücksspielangebote den Spieler- sowie Jugendschutz bewahren.
Von der Renaissance zur frühen Neuzeit: Regulierung und Popularität
Des Weiteren bekämpft die GGL illegales Glücksspiel und Werbung dafür. In dem jährlich erscheinenden Tätigkeitsbericht der GGL wird das grundlegende Vorgehen, sowie Maßnahmen und Erfolge der Behörde erläutert. Zentraler Bestandteil des Berichtes ist die Analyse des deutschen Glücksspielmarktes. Die hier dargestellten Daten zu den Nettospielverlusten sind dem aktuellen Tätigkeitsbericht (Tabelle 1) entnommen. Im Jahr 2023 betrug der Umsatz des legalen Glücksspielmarkts in Deutschland circa 63,5 Milliarden Euro. Mehr als ein Zehntel erklärte, mindestens einmal pro Woche an Glücksspiel teilgenommen zu haben.
- Spielsuchtprävention und Beratungsangebote (z.B. Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung)
- Anlaufstellen für Spieler mit Problemen (wie die Caritas oder die Telefonseelsorge)
- Selbsttests und Selbsthilfe-Programme (z.B. „Check Dein Spiel“)
- Verpflichtende Warnhinweise auf Werbung und Webseiten
- Finanzielle Beratung bei Spielschulden
- Angebote für Angehörige von Spielsüchtigen
Männer spielten demnach häufiger als Frauen; auch mit zunehmendem Alter stieg der Anteil der Glücksspieler an. Bei 2,2 Prozent der 18- bis 70-jährigen Befragten stellte die Analyse eine Glücksspielstörung fest. Auch das Alter spielt eine Rolle.Am höchsten war der Anteil der Spielerinnen und Spieler mit einer Störung mit 4,6 Prozent unter den 18- bis 25-Jährigen, während er mit 0,8 Prozent unter den 56- bis 70-Jährigen eher gering ausfiel.
| Kennzahl | Sportwetten | Online-Casino | Poker |
|---|---|---|---|
| Durchschnittl. monatl. Einsatz (€) | 185 € | 240 € | 310 € |
| Altersdurchschnitt (Jahre) | 34.5 | 38.2 | 32.1 |
| Männer / Frauen Anteil | 85% / 15% | 72% / 28% | 91% / 9% |
| Session-Dauer (Minuten) | 22 | 41 | 68 |
Am höchsten war der Anteil der Spielerinnen und Spieler mit einer Störung mit 4,6 Prozent unter den 18- bis 25-Jährigen, während er mit 0,8 Prozent unter den 56- bis 70-Jährigen eher gering ausfiel.
- Deutscher Lotto- und Totoblock (DLTB) als Dachverband der Landeslotterien
- Deutscher Sportwettenverband (DSWV) als Interessenvertretung
- Arbeitskreis Glücksspielsucht und Fachverbände der Suchthilfe
- Vereine und Verbände der Spielbanken und Spielautomatenhersteller
- Branchenmessen und Kongresse (z.B. ICE London mit deutscher Beteiligung)
Die höchsten Anteile von Menschen mit Störung finden sich den Angaben zufolge unter Spielerinnen und Spielern virtueller Automatenspiele (32,5 Prozent), von Geld- (23,4 Prozent) und Glücksspielautomaten (28,1 Prozent) sowie Live-Sportwetten (27,0 Prozent).
"Grauer" und "Schwarzer Markt"
Dies bedeutet einen Zuwachs um gut 19,5 % im Vergleich zum Vorjahr. Der größte Zuwachs zeichnet sich bei virtuellen Automatenspiel/ Online-Poker ab, deren Legalisierung im Juli 2021 erfolgte. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Umsatz mehr als verdoppelt (+ 136 %): Von knapp 27 Milliarden Euro im Jahr 2000 auf nunmehr 63,5 Milliarden im Jahr 2023. Im Jahr 2023 verloren Glücksspielende auf dem legalen Glücksspielmarkt 14,4 Milliarden Euro. 34 % entfallen hierbei auf Glücksspielautomaten in Gastronomie und Spielhallen und 31 % auf Lotterien des Deutschen Lotto- und Totoblocks. Im Vergleich zu den vorangegangenen Erhebungen der Jahre 2021 und 2023 habe sich das Glücksspielverhalten der Deutschen kaum verändert, hieß es weiter.
Von der Antike bis zur Regulierung: Die Geschichte des Glücksspiels geht weiter
Die Abbildung unten zeigt diese Werte getrennt für Männer und Frauen im Jahr 2025 als die Zahlen zuletzt erhoben wurden. „Männer“) können Sie einzelne Balken aus- und wieder einblenden. Mit dem Glücksspielsurvey soll ein Beitrag geleistet werden, die epidemiologischen Erkenntnisse über die Glücksspielteilnahme und -probleme der bundesdeutschen Bevölkerung weiter zu verbessern. Die hier dargestellten Daten sind dem aktuellen Bericht des Glücksspielsurveys (Tabelle 7) entnommen. 6,9 % der 18- bis 70-jährigen Männer und 4,1 % der Frauen erfüllen die Kriterien eines riskanten Spielverhaltens.
Staatliche Klassenlotterien (GKL)
Hochgerechnet sind dies knapp 3,1 Millionen Personen. 3,2 % der Männer und 1,0 % der Frauen erfüllen die Diagnosekriterien einer „Störung durch Glücksspielen“. Somit sind etwa 3/4 der hiervon betroffenen Personen Männer. Der Bevölkerungsanteil mit einer leichten Störung liegt bei 0,9 %, der mit einer mittelgradigen Störung bei 0,6 % und der mit einer schweren Störung bei 0,6 % (siehe Glücksspielsurvey, Tabelle 7). Der Schweregrad der Störung kann auch Auswirkungen auf den durchschnittlichen monatlichen Einsatz für Glücksspiele haben.
Sind die Risiken von Glücksspielen bekannt?
Laut Angaben des Glücksspielatlas 2023 leiden fast alle Personen mit einer Störung durch Glücksspielen früher oder später in ihrem Leben auch an einer anderen psychischen Störung. Am häufigsten werden depressive Erkrankungen, Angsterkrankungen oder substanzbezogene Störungen (insbesondere Nikotinabhängigkeit) berichtet. Darüber hinaus ist eine Glücksspielsucht oftmals mit erheblichen negativen Auswirkungen auf das soziale Umfeld des Betroffenen verbunden. Auf den Familienkreis, Freunde oder das weitere soziale Umfeld kann dies körperliche wie psychische Folgen aber auch finanzielle Auswirkungen sowie Folgen auf der Beziehungsebene haben. Die Umsätze auf dem Glücksspielmarkt kannten zwischen dem Jahr 2000 und 2018 nur einen Trend: aufwärts (+ 70,0 %). Insgesamt wurden von August bis November vergangenen Jahres 12.340 Menschen befragt.
15,0 % der Bevölkerung haben mindestens eine Person in ihrem Umfeld, für die das Wetten oder Spielen um Geld zu einer Belastung oder einem Problem geworden ist.
Die DSHS umfasst Informationen auf zwei Ebenen: Zum einen auf der Einrichtungsebene, wo primär strukturelle Merkmale und umgesetzte Angebote der Suchthilfeeinrichtungen erfasst werden. Zum anderen auf Ebene der durchgeführten Betreuungen / Behandlungen mit Informationen zur dort betreuten / behandelten Klientel (soziodemographische und suchtbezogene Aspekte, betreuungs- / behandlungsspezifische Merkmale). Bei den hier dargestellten Daten handelt es sich jeweils um Zugänge an Betreuungen in der ambulanten Suchthilfe bzw. beendete Behandlungen in der stationäre Suchthilfe, für die eine Hauptdiagnose vorlag. Die Daten der einzelnen Jahre sowie eine detaillierte Erläuterung ihrer Erhebung sind unter verfügbar.
Was die Unternehmen sagen
Der Anteil der Betreuungen in ambulanten Suchthilfeeinrichtungen, die auf eine Problematik durch pathologisches Spielen zurückgehen, lag im Jahr 2024 bei 3,4 %, in stationären Einrichtungen bei 1,5 %. Männer sind etwa neun Mal häufiger betroffen als Frauen. So lag der Anteil der Männer in stationären Rehabilitationseinrichtungen im Jahr 2024 bei 90 %. In ambulanten Einrichtungen cas online casino auszahlung ohne verifizierung lag der Anteil mit 89 % nur knapp darunter. Laut Glücksspielsurvey 2025 erfüllten insgesamt 5,5 % bzw.
Glücksspielrecht im Internet
2,2 % der erwachsenen Personen in Deutschland die Kriterien für ein riskantes Spielverhalten bzw. einer Störung durch Glücksspielen. Dies entspricht hochgerechnet etwa 4,4 Mio. Menschen (die Diagnosekriterien finden sich zum Beispiel im aktuellen Glücksspielatlas, S. 67). Die Untersuchung des Instituts für interdisziplinäre Sucht- und Drogenforschung und der Universität Bremen wird vom Deutschen Lotto- und Totoblock gefördert.
| Maßnahme | Beschreibung | Verpflichtend seit |
|---|---|---|
| Einheitliche Sperrdatei (OASIS) | Zentrale Datei für spielersperren über alle lizenzierten Anbieter | 2023 |
| Monatliches Einzahlungslimit (Standard) | Voreingestelltes Limit von 1.000 € pro Monat, anpassbar | 2021 |
| Verpflichtende Spielunterbrechung | Pop-up nach einer Stunde kontinuierlichen Spielens | 2021 |
| Verlustlimits (optional) | Spieler können eigene wöchentliche oder monatliche Verlustlimits setzen | 2021 |
Diese Nachricht wurde am 12.03.2026 im Programm Deutschlandfunk gesendet. Als Anbieter für staatlich erlaubtes Glücksspiel richtet sich unser Handeln grundsätzlich an den Zielen des Glücksspielstaatsvertrags 2021 aus.
Kontaktieren Sie uns für weitere Informationen
Das sind mehr als an ausschließlich online zugänglichen Glücksspielen (10,8 %). In den vergangenen Jahren ist aber ein stärkerer Anstieg für online zugängliche Glücksspiele zu beobachten. 3,4 % der ambulanten Betreuungen mit einer Suchtproblematik gehen auf pathologisches Spielen als Hauptdiagnose zurück. Knapp 90 % der behandelten Personen sind männlich. Dies ergibt sich aus den Ergebnissen der Deutschen Suchthilfestatistik.
Hilfe für Betroffene
ℹ Hinweis zur Abbildung Durch Klicken auf die Beschreibungen in den Grafik-Legenden (z.B. „Ambulant“) können Sie einzelne Linien aus- und wieder einblenden. Die Deutsche Suchthilfestatistik (DSHS) erfasst deutschlandweit Beratungs- und Behandlungsvorgänge in ambulanten wie (teil-)stationären Einrichtungen der Suchthilfe. Die Statistik wird jährlich erhoben und veröffentlicht, wobei Suchthilfeeinrichtungen grundsätzlich nicht zur Teilnahme verpflichtet sind. Dennoch beteiligt sich die Mehrheit der ambulanten Suchthilfeeinrichtungen (Datenjahr 2024: 77 %) sowie gut die Hälfte der stationären Rehabilitationseinrichtungen (Datenjahr 2024: 54 %) an der Erhebung.
Der Glücksspielstaatsvertrag
Da die Zusammensetzung der datenliefernden Einrichtungen von Jahr zu Jahr leicht variiert (offene Kohorte) lassen sich absolute Fallzahlen nur begrenzt interpretieren. Stattdessen wird hier der prozentuale Anteil der Behandlungen bzw. Betreuungen aufgrund der Glücksspielproblematik an allen Behandlungen bzw. Betreuungen, für die eine Hauptdiagnose vorliegt, dargestellt. Ein Vorteil des Heranziehens der prozentualen Anteile ist, dass Verteilungen aufgrund der großen Fallzahlen weniger anfällig gegenüber geringfügigen Veränderungen der Grundgesamtheit (das heißt, Anzahl und Zusammensetzung der teilnehmenden Einrichtungen) sind. Auf dem deutschen Glücksspielmarkt unterscheidet man grundsätzlich den erlaubten – also mit staatlicher, deutscher Konzession zugelassene Glücksspiele wie beispielsweise Lotterien oder Geldspielgeräte in Spielhallen – vom unerlaubten Markt. Zum unerlaubten Markt zählen Glücksspielanbieter, die über keine deutsche Glücksspielkonzession verfügen.
- Umsatzsteuer und Glücksspielsteuer für Anbieter
- Besteuerung von Lotteriegewinnen (Abgeltungsteuer, Freigrenze)
- Steuermodelle der Bundesländer für Spielbanken und Spielhallen
- Einnahmen des Staates aus der Glücksspielabgabe
- Finanzierung von Sport- und Kulturförderung durch Glücksspiel
- Steuerliche Behandlung von Sportwetten-Einnahmen
Eine amtliche Liste (White-List), veröffentlicht von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL), führt die Veranstalter und Vermittler auf, die über eine Erlaubnis oder Konzession verfügen.
- Ausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe (Schwerpunkt Spielbank)
- Studiengänge im Bereich Tourismus und Eventmanagement mit Casino-Bezug
- Weiterbildungen zum Thema Spielerschutz und Compliance
- Berufe wie Croupier, Spielbankleiter oder Sportwetten-Trader
- Fachkräftemangel in bestimmten Bereichen der Branche
- Vergleich der besten Bonusbedingungen ohne Einzahlung
- Erlaubnisfähiges Glücksspiel
- Illegale Online Casinos in Deutschland
- Sportwettenanbieter im Test & alles rund um Sportwetten!
- Sportwetten Anbieter in Deutschland!
- Regolamentazione italiana ADM per i bonus di benvenuto
- Casinos Sin Licencia en España – 2026